Tourismus

Dithmarschen ist gesegnet mit touristisch reizvollen Orten und Landschaften und die Bedeutung des Tourismus wird nach unserer Auffassung zukünftig noch stärker werden. Natürlich braucht Dithmarschen dazu ein schlagkräftiges und straffes Marketing.  Wichtig ist uns, dass die Vielfalt  Dithmarschens unterstrichen wird, weg vom Kirchturm-Denken. Allen, die sich mit Tourismus in Dithmarschen befassen, ist klar, dass eine starke Abhängigkeit zwischen den touristischen „Schwergewichten“ Friedrichskoog und Büsum einerseits und dem sog. Hinterland besteht. Dithmarschen braucht seine Zugpferde, die mit ihrem überregional bekannten Namen Menschen locken. Aber auch Friedrichskoog und Büsum brauchen ein attraktives Hinterland, um einen Urlaub in Dithmarschen zum Erlebnis werden zu lassen. Ein Collier ist eben schöner als ein einzelner Edelstein.

Die UWD sagt: Zusammen sind wir stark!

Verwaltungsstrukturreform

Dithmarschen gibt es schon sehr lange - und das aus guten Gründen. Zu Dithmarschen fühlen wir uns zugehörig, Dithmarscher sind wir zwischen Eider, Kanal und Nordsee und Dithmarscher bleiben wir auch in der Ferne. Aber nicht zuletzt hat Dithmarschen sich als Verwaltungseinheit bewährt. Deswegen will die UWD die Zusammenarbeit der Partnerkreise auf unterschiedlichen Gebieten stärken. Echte Verbesserungen für uns Bürger und für die öffentlichen Kassen schaffen wir nur, wenn wir mit dem jeweils geeigneten Partner zusammenarbeiten. Natürlich sind wir gegen eine Verwaltungsstrukturreform des Herrn Stegner (SPD).  Der Reformakt kostet viel Geld; Einsparungen und Verbesserungen für die Menschen konnte Herr Stegner aber nicht nachweisen.

Die UWD sagt: Dithmarschen bleibt! - offen für Partnerschaften

Familien brauchen Freiräume

Aber wer entscheidet, wie Familie sein soll? Wer bestimmt, wie sich eine Familie zu organisieren hat? Wir von der UWD meinen: Das weiß jede Familie am besten selbst! Also ist es Aufgabe der Politik, Freiräume für Familien zu schaffen. Freiraum heißt: Kindergartenplätze für Kinder auch unter drei Jahren. Das muss der Kreis zukünftig mehr unterstützen! Freiraum heißt: Einrichtung von offenen Ganztagsschulen fördern. Hier muss der Kreis weiter am Ball bleiben.  Freiraum heißt: Der familienfreundliche Betrieb! Die UWD sieht große Bereitschaft in den dithmarscher Betrieben individuelle Betreuungsangebote zu schaffen. Hier helfen wir.

Die UWD sagt: Wir kämpfen für Freiräume!

Schule

Die Schullandschaft in Schleswig-Holstein befindet sich in einer Phase des totalen Wandels. Im gewohnten 3-gliedrigen System werden Haupt– und Realschule durch Regionalschulen und Gemeinschaftsschulen ersetzt. Die UWD sieht durchaus Chancen für ein besseres und gerechteres Lernen in dieser Veränderung. Leider zerstört aber die Schulreform diese Chancen gleich wieder. Warum sollen zukünftig alle Klasse 25 und mehr Kinder haben? Warum werden kleine Dorfschulen dichtgemacht?
Es ist toll, dass Eltern sich endlich die richtige Schule für ihre Kinder aussuchen können. Aber warum werden die Eltern von Fahrschülern tüchtig zur Kasse gebeten? Ganz klar, mit der Schulreform will die Regierung vor allem eines: Ausgaben verringern. Tatsächlich verringert sie vor allem Unterrichtsqualität und damit die Zukunftschancen unserer Kinder.

Die UWD sagt: An unseren Kinder sparen wir nicht!

Energie und Umwelt

Dithmarschen ist ein Energie-Land. Die Energiewirtschaft bietet gute und qualifizierte Arbeitsplätze. Die Fachhochschule Westküste bildet gut qualifizierte Menschen aus. Hier sehen wir Ecksteine für Dithmarschens Zukunft.
Im Kreistag wurden wir überstimmt, deswegen ist die Sondermüllverbrennungsanlage SAVA jetzt leider Realität. Wir befürchten, dass hier ein Mülltourismus nach Dithmarschen entsteht. Wir streiten für höchste Sicherheitsstandarts beim Betrieb der Anlage und besonders beim Giftmülltransport auf Straße und Schienen.

Die UWD sagt: Immer hübsch sauber bleiben!

Dithmarschens Wirtschaft

Nach Ansicht der UWD steht Dithmarschens Wirtschaft auf vier Beinen. Traditionell sind dies die Landwirtschaft und das Handwerk. Aber auch der Tourismus und die Energiewirtschaft sind etablierte Wirtschaftszweige. Ziel von Kommunalpolitik kann und darf es nicht sein, einen Wirtschaftszweig zu bevorzugen oder als alleinige Hoffnung zu betrachten. Als Aufgabe der UWD verstehen wir es, auf Chancen hinzuweisen, Verknüpfungen zu ermöglichen und Infrastrukturen zu schaffen.
So ist es, um ein Beispiel zu nennen, abzusehen, dass Landwirtschaft und Energiewirtschaft ineinander immer mehr den Partner sehen werden. Erneuerbare Energien sind ein großer Zukunftsmarkt, für den die Landwirtschaft Rohstoffe in Form von Biomasse liefert. Kommunalpolitik kann hier günstige Rahmenbedingungen im Interesse aller schaffen.